Reviercharakteristik
Das Revier erstreckt sich über eine Gesamtlänge von etwa 26,5 Kilometer. Neben den
Stauhaltungen Adriach, Friesach, Gratkorn und Weinzödl, welche in Summe eine Länge
von 9,5 Kilometer einnehmen, verfügt dieses Revier über 17 Kilometer Großteils
naturbelassene und naturnahe Fließstrecken, mit zwei Restwasserstrecken von zwei
und fünf Kilometern Länge. Die Gewässerbreite im gesamten Revier variiert zwischen 60
und 90 Metern.
Reviergrenzen
Am rechten Ufer flussabwärts des Felsenriffs der Burg Rabenstein bei Frohnleiten
(Reviertafel) bis zur Staumauer des Kraftwerkes Weinzödl. Ab der Staumauer der
Zellhofwehrer (Kronenwehr) beidufrig bis zur Staumauer des KW Weinzödl.
Fliegenstrecken: 4,5 Kilometer davon und zwar vom Auslauf des Wehrkolkes am
Zellhofwehr (Kronenwehr) bis zum KW Peggau sind als reine Fliegenstrecke
ausgewiesen. Auch die Restwasserstrecke in Gratkorn wird in erster Linie von
Fliegenfischern befischt.
Gewässerregion
Von der Gewässerregion her sind die Fließstrecken dem Übergang vom Hyporhithral –
Groß zum Epipotamal – Groß zuzuordnen, weisen also Merkmale sowohl der
Äschenregion – Groß, als auch der Barben Region – Groß auf.
Fischbestand
Das Arteninventar ist vielfältig und setzt sich zusammen aus Äsche, Bachforelle,
Regenbogenforelle, Huchen, Hecht, Aitel, Barbe, Nase, Aalrutte, Strömer, Gründling,
Bachschmerle, Elritze und dem Ukrainischen Bachneunauge. Bachsaibling,
Flussbarsch, Hasel, Karpfen, Rotauge, Brachse, Schneider und andere sind seltene
Begleitarten.
Krebsarten
Amerikanischer Signalkrebs










