Reviercharakteristik
Die Länge des Reviers Kainach I beträgt etwas über drei Kilometer. Bei einer durchschnittlichen Breite zwischen 12 und 18 Metern finden sich verschiedenste Strömungsbilder – von rasantem Rauschen bis hin zu gemächlichen Abschnitten. Während der obere Teil des Revieres breit ausgebaut ist, stellen die sogenannten „Kremser Reihen“ ein enges Durchbruchtal dar. Zwischen den beiden Schnellstraßen eingebettet gibt es viele interessante Abschnitte, die nicht überall leicht zugängig sind. Im gesamten Revier darf ausnahmslos nur mit der Fliege geangelt werden.
Reviergrenzen
Von der Reviertafel auf Höhe der Zimmerei Preschan im südlichen Stadtgebiet von Voitsberg beidufrig bis 50 Meter oberhalb der Teigitschmündung (Reviertafel rechtsufrig – dort ist das Fischen 50 m oberhalb bis 50 m unterhalb der Mündung verboten – Fremdrevier. (Waten an der Mündung nur bis in die Flussmitte). Linksufrig bis 50 Meter unterhalb der Teigitschmündung in die Kainach. (Reviertafel Ende Revier I, – Beginn Revier II). Gewässerregion: Die Kainach ist dem Übergang vom Hyporhithral zum
Epipotamal, also von der Äschenregion zur Barbenregion zuzuordnen. In ihren vielen grundverschiedenen Abschnitten weist sie einmal mehr, ein andermal weniger von beiden Charakteren auf. In weiten Bereichen jedoch dominiert der Typus der Äschenregion.
Fischbestand
Leitfische sind die Äsche, Bachforelle, Bachsaibling, Regenbogenforelle, Barbe, Nase, Aitel, Hasel, Kleinfische wie Strömer, Schneider, Bachschmerle, Steinbeißer und das Ukrainische Bachneunauge. Seltene Begleitarten sind Huchen, Hecht, Karpfen, Flussbarsch, Rotauge, Laube und andere.
Krebsarten
amerikanischer Signalkrebs





